Festivalfilm

Jedes Jahr laden wir junge Filmemacher_innen ein, um ihre Geschichten mit ihrem persönlichen Blick auf das Festival zu vereinen. Wofür man oft Jahre braucht - Drehbuch, Produktion, Dreh, Schnitt, Postproduktion,... - hat man hier eine knappe Woche. Die Zeit ist die einzige Vorgabe, die die Künstler_innen von uns bekommen, im Rahmen der Gala soll der Festivalfilm präsentiert werden. Die daraus entstehende Spannung führt zu Spontanität, Offenheit und schnellen Entscheidungen, die den Film meist umso humorvoller in seiner Umsetzung machen.

In diesem Jahr haben wir LEOPOLD HAAS eingeladen, das Festival mit uns zu verbringen und den Festivalfilm zu gestalten. Nach der Präsentation im Rahmen der Gala wird der Film ab 22. November auf unseren Online-Plattformen zu sehen sein.

LEOPOLD HAAS

Geboren 1996, wuchs LEOPOLD HAAS in Spanien auf. Seit 2014 lebt er in Wien und studiert Kunst und Film an der Akademie der bildenden Künste. Leo beschäftigt sich vorwiegend mit dokumentarischen, tagebuchartigen filmischen Arbeiten. Als er zum ersten mal „Junkopia“ von Chris Marker sah, merkte er, dass Film unzählige kreative Möglichkeiten bietet. Kurz darauf begann er erste Video-Arbeiten zu realisieren, in denen er seine ersten Jahre in Wien dokumentierte. Durch das Schneiden von Video und Ton gestaltete Leo für ihn neue, bis dahin nicht vorhandene Narrative. So begann seine Leidenschaft für Film.

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